Treffen des Marxistischen Forums am 19.01.2018

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Liebe Genossinnen und Genossen, 

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 19.01.2018

16.00 Uhr

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,

 

Thema:

Die Situation der Partei DIE LINKE im Vorfeld der Vorbereitungen auf den Parteitag im Jahr 2018

Einführung: Harri Grünberg, Uwe Hiksch

 

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

 

Mit sozialistischen Grüßen.

 

 

Sprecherkreis des MF

Luxemburg-Liebknecht-Demo am 14.01.2018

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Aufruf
zur Teilnahme an der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 14. Januar 2018

um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde
sowie am 15.01.2018 um 18.00 Uhr vom Olof-Palme-Platz zu den Denkmälern im Tiergarten

English version


In einer Nachricht aus dem Zuchthaus Luckau schreibt Karl Liebknecht im April 1918 an seine Frau Sophie: »Aktion – Aktion! Ist gar nichts möglich? Es muss aber! Und darf nicht nachgelassen, sondern nur verschärft werden. Gerade jetzt.«

Knapp hundert Jahre sind seither vergangen. »Ist gar nichts möglich?«, fragen auch wir uns heute oft. Und antworten wie Liebknecht: »Es muss aber … gerade jetzt.«

Acht Menschen besitzen so viel, wie die ärmere Hälfte der Menschheit zusammen. Kriege und kriegerische Konflikte überziehen die Erde und treiben mehr als 60 Millionen Menschen in die Flucht. Eine atomare Katastrophe ist wieder denkbar. Der NATO-Terror erzeugt nicht zuletzt asymmetrische Antworten, darunter neuen Terror. Diejenigen, die aus Profitgründen die Welt ins Chaos stürzen, quatschen demagogisch von den Werten, die „wir – der Westen – uns nicht nehmen lassen“.

Ist Ausbeutung ein Wert? Sozialabbau ein Wert? Flächendeckende Überwachung ein Wert? Sind Asylpakete und Abschiebungen ein Wert? Ist Kapitalismus eine Wertegemeinschaft auch für die, die ihre Arbeitskraft zunehmend unter Wert verkaufen müssen? Und wie sollen wir die beinahe weltweiten Faschisierungstendenzen bewerten?

Vor 99 Jahren wurden Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und viele ihrer Weggefährten für ihre Standhaftigkeit gegen Ausbeutung und Krieg von der Reaktion ermordet. Demonstrieren wir – Linke verschiedener Strömungen – am 14. Januar 2018 in ihrem Geiste friedlich für die Solidarität unter den Ausgebeuteten, wo immer sie geboren sind. Demonstrieren wir gegen Kriege und gegen Faschismus – für eine sozial gerechte, solidarische, von Ausbeutung und Unterdrückung befreite Welt.

Trotz alledem!

Treffen des Marxistischen Forums am 20.10.2017

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Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 20.10.2017

16.00 Uhr

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,

 

Thema:

Strategische Überlegungen zu den Aufgaben der Partei DIE LINKE nach den Wahlen

Einführung: Harri Grünberg, Uwe Hiksch

 

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

 

Mit sozialistischen Grüßen.

 

 

Sprecherkreis des MF

Treffen des Marxistischen Forums am 21.07.2017

marx

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 21.07.2017

16.00 Uhr

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,

 

Thema:

Die Darstellung der Partei DIE LINKE im „Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“

Einführung: Uwe Hiksch

 

Leseprobe:

„Die Linke steht für ein Sammlungsprojekt, in dem sich Anhänger unterschiedlicher sozialistischer Strömungen zusammengefunden haben. In der medialen Berichterstattung hat sich die Rede von »Reformern« und »Traditionalisten« eingebürgert. Mit dieser Einteilung lässt sich indessen allenfalls idealtypisch die Komplexität der Zusammensetzung erfassen, daher sei für die hier zu behandelnde Fragestellung nur auf zwei Strömungen verwiesen: Ein Großteil der Mitglieder in den ostdeutschen Ländern entstammt nicht nur der Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS), sondern auch ihrer Vorläuferpartei, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). Obwohl diese Personen eine politische Sozialisation sowohl allgemein in Richtung des MarxismusLeninismus wie besonders im Sinne einer antiimperialistischen Israelfeindlichkeit durchlaufen haben, lässt sich seit Beginn der 1990er-Jahre eine langsame, aber stetige Abkehr und Mäßigung konstatieren.“

aus: Bericht des Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, S. 155.

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

 

Mit sozialistischen Grüßen.

 

 

Sprecherkreis des MF

Treffen Marxistisches Forum am 16.06.2017

 Karl-Marx

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 16.06.2017

16.00 Uhr

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,

 

Thema: „Der Bundesparteitag der Partei DIE LINKE. Eine Einschätzung aus marxistischer Sicht“

Einführung: Ellen Brombacher

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

 

Mit sozialistischen Grüßen.

 

 

Sprecherkreis des MF

Treffen Marxistisches Forum am 19.05.17

Karl-Marx

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 19.05.2017

16.00 Uhr

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1,

 

Thema: „Nach den Wahlen in Nordrhein-Westfahlen: Rot-Rot-Grüne Machtoption – Eine Chance für einen Politikwechsel oder utopische Hoffnung?“

 

Einführung: Uwe Hiksch

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

 

Mit sozialistischen Grüßen.

 

 

Sprecherkreis des MF

21.04.17, 16.00 Uhr: Einladung zum Treffen Marxistisches Forum

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Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 21.04.2017

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1, 16.00 Uhr

Thema: „Positionen des Marxistischen Forums zum Leitantrag für ein Bundestagswahlprogramm der Partei DIE LINKE

 

Einführung: Uwe Hiksch

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

Mit sozialistischen Grüßen.

Sprecherkreis des MF

17.03.17: Treffen Marxistisches Forum

marx

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

 

Wir treffen uns:

 

Freitag, 17.03.2017

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1, 16.00 Uhr

Thema: „Philosophische Grundlagen zur Diskussion um Reform und Revolution

Einführung: Andreas Hüllinghorst

 

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

Mit sozialistischen Grüßen.

Sprecherkreis des MF

Treffen Marxistisches Forum am 17.02.2017

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Liebe Genossinnen und Genossen,

heute wollen wir Euch zum nächsten Treffen des Marxistischen Forums einladen.

Wir treffen uns:

Freitag, 17.02.2017

Berlin, Karl-Liebknecht-Haus, Raum 1, 16.00 Uhr

Thema: „Das Wahlprogramm der Partei DIE LINKE – Eine Einschätzung aus marxistischer Sicht“

Einführung: Harry Grünberg

Hier findet Ihr den ersten Entwurf für das Wahlprogramm: hier

Über Eure Teilnahme freuen wir uns.

Mit sozialistischen Grüßen.

Sprecherkreis des MF

Das Marxistische Forum trauert um Kurt Pätzold

Wir müssen Abschied nehmen von einem unserer Mitglieder und langjährigen Sprecher des Marxistischen Forums.
Kurt Pätzold war bis zu seinem Tod Sprecher des Marxistischen Forums. Er hat in bester marxistischer Tradition für eine linke Geschichtsschreibung, für Antifaschismus und für eine sozialistische Welt gelebt und gestritten.
Wir trauern um einen angesehenen Marxisten und Historiker.
Für das Marxistische Forum
Uwe Hiksch

Die VVN-BdA nimmt Abschied von Prof. Kurt Pätzold

Kurt PätzoldFoto: Von Bunnyfrosch – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4464873

Wir müssen Abschied nehmen von einem großen antifaschistischen Geschichtswissenschaftler, Prof. Dr. Kurt Pätzold. Im Alter von 86 Jahren starb er am 19. August 2016.

Geboren am 3. Mai 1930 in Breslau erlebte er als Kind und Jugendlicher die faschistische Herrschaft, aber auch die Folgen des Krieges für die eigene Bevölkerung. Mit seiner Familie kam er 1945 nach Thüringen, wo er mit Antifaschisten in Kontakt kam und sich für einen antifaschistisch- demokratischen Neuanfang engagierte.

An der Friedrich Schiller Universität Jena beschäftigte er sich intensiv mit dem Thema Faschismus und Verantwortung der Konzerne, bevor er an der Humboldt-Universität Berlin sich mit dem Thema „Antisemitismus und Judenverfolgung (Januar 1933 bis August 1935). Eine Studie zur politischen Strategie und Taktik des faschistischen deutschen Imperialismus“ habilitierte. Dieses Thema und die Geschichte der NSDAP und ihrer Repräsentanten begleiteten ihn als Wissenschaftler bis zu seinem Tode. Als Inhaber des Lehrstuhls für deutsche Geschichte wurde er jedoch Anfang der 90er Jahre  im Zuge der Abwicklung der Sektion Geschichte 1992 entlassen.

 

Wir haben Kurt Pätzold in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur als Wissenschaftler, sondern als engagierten Mitstreiter in den geschichtspolitischen Auseinandersetzungen erleben können.

Er mischte sich ein in die Goldhagen-Debatte, kämpfte als Wissenschaftler gegen die Denunziation der überlebenden Buchenwald-Häftlinge durch die Veröffentlichung von Niethammer/ Wannemacher „Die roten Kapos“. In der Debatte um die Ausstellung „Vernichtungskrieg“ und den „Fall Barbarossa“ zeigte er die Verdrängungen bundesdeutscher Geschichtssicht auf.

 

Wir haben Kurt Pätzold als Gesprächspartner, als Referent auf Kongressen und bei Veranstaltungen erlebt. Dort wurde er für seine wissenschaftlichen, aber auch klaren politischen Perspektiven geschätzt. Trotz zunehmend deutlicher Erkrankung war er bis in die letzten Tage seines Lebens von einer enormen Schaffenskraft geprägt.

 

Kurt Pätzold hat als Geschichtswissenschaftler der linken und antifaschistischen Bewegung einen enormen Fundus an Wissen und Erkenntnissen zur Verfügung gestellt. Als politischer Mensch hat er sich als Teil der fortschrittlichen Bewegung gesehen und sich vielfältig und engagiert an den kritischen Debatten über das Scheitern der DDR und der anderen sozialistischen Staaten beteiligt. Seine Stimme wird uns allen von nun an fehlen.

 

Für die VVN-BdA

Dr. Ulrich Schneider

Bundessprecher